foto

Gewerbeimmobilien

Harvestehuder Weg 8a Das ehemalige Britische Generalkonsulat

Die Villa Harvestehuder Weg 8 wurde 1905 von dem Architekten Ernst Paul Dorn für Sophie Laeisz (Witwe des Reeders Carl Laeisz) entworfen. Baubeginn war 1906. Der Architekt Paul Dorn hatte sich mit den Villen Martin Hallers auseinandergesetzt, wofür die pavillonartigen Vorbauten der Villa sprechen. Die Betonung der Mitte der Hausfassaden durch Säulen und Balkone war eine Eigenart Dorns.

Bei diesem Gebäude gelang ihm dies durch den vorgezogenen Mittelbau, durch Säulen und die zum Giebel ausgebildete Attika (Abschlusswand zur Verdeckung des Daches). Die schmiedeeiserne Balustrade am Balkon des Obergeschosses wurde im Sommer 2003 erneuert und originalgetreu nachgebildet.


Gewerbeimmobilien

Beschreibung

Nach dem Tod von Sophie Laeisz im Februar 1912 blieb das Gebäude noch zwei Jahre im Besitz der Familie, ehe es der Kaufmann Juan Enrique Hermann Fölsch im Mai 1914 erwarb.

Im April 1928 ging die Villa auf seinen einzigen Sohn Hermann Conrad Johannes Fölsch über, der Konsul von Chile war und als Diplomat in der chilenischen Botschaft in Berlin tätig war.

Von 1952 bis 2006 war hier der Sitz des Britischen Generalkonsulats

2006 kommt das traditionsreiche Haus nach rund 100 Jahren wieder in den Besitz einer Reederfamilie: der Reeder Erick Rickmers kaufte das ehemalige Britische Generalkonsulat.

Harvestehuder_1b
Harvestehuder_2b
harvestehuder_5
harvestehuder_4
Harvestehuder_3b